Thermal Management

Produktbereich Raychem

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Technologie

Es werden 3 Hauptgruppen von elektrischen Beheizungen unterschieden:

Selbstregelnde Heizbänder

Leistungsbegrenzende Heizbänder

PI-(Polymer-Isolierte) und MI-(Magnesiumoxid-Isolierte) Heizleitungen

Empfohlene Positionierung Heizband / Temperaturfühler (Download PDF)

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Selbstregelnde Heizbänder

Die Heizelemente bestehen aus einem molekularvernetzten Kunststoff mit eingebetteten Kohlenstoffteilchen,
die zwischen den beiden parallelen Kupferleitern (Phase [L] und Neutralleiter [N]) Strompfade bilden.


Steigt die Temperatur am Heizleiter - unabhängig, ob selbst erzeugt,
oder durch Umgebungstemperaturerhöhung -
dehnt sich der molekular vernetzte Kunststoff aus und
vergrößert damit die Abstände der eingebetteten Kohlenstoffteilchen.

 Teilweise werden die Leiterbahnen komplett unterbrochen, wodurch der
elektrische Widerstand steigt und die Heizleistung entsprechend sinkt.
Da der Widerstand jedoch nie so groß wird, dass kein Strom mehr fließt,
ist eine thermostatische Regelung unbedingt vorzusehen.

Selbstregelnde Heizbänder

- können sich nicht selbst überhitzen oder selbst zerstören.
- können gekreuzt und parallel verlegt werden
- haben feste Zuordnungen zu Temperaturklassen im EX-Bereich
- können passiv - durch zu hohe Rohrtemperaturen (z.B. Dampfspülung) -
  zerstört werden, da sich der molekularvernetzte Kunststoff dann so weit dehnt,
  dass ein Zusammenziehen nicht mehr möglich ist.
Die maximalen Temperaturen sind deshalb unbedingt einzuhalten.

 

 

Weitere Informationen zum Download (PDF)

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Leistungsbegrenzende
Heizbänder

Die Heizelemente bestehen aus einem gewendelten Draht mit spezieller Legierung,
der - abhängig von der Leistungsabgabe je Meter Heizleitung - mit
unterschiedlicher Zonenlänge abwechselnd die beiden Außenleiter kontaktiert.

Die Legierung des Heizdrahtes bewirkt eine Leistungsbegrenzung
bei steigender Temperatur, die jedoch deutlich geringer ist,
als bei einem selbstregelnden Heizband.
Eine thermostatische Regelung ist unbedingt vorzusehen,
im EX-Bereich sind gegebenenfalls Begrenzer vorzusehen.

Leistungsbegrenzende Heizbänder

- können sich bei richtiger Auslegung und Montage nicht selbst überhitzen.
- können 1-fach gekreuzt und parallel verlegt werden.
- haben keine feste Zuordnungen zu Temperaturklassen im EX-Bereich !
- können passiv - durch zu hohe Rohrtemperaturen (z.B. Dampfspülung) -
  zerstört werden.
Die maximalen Temperaturen sind deshalb unbedingt einzuhalten.

 

Weitere Informationen zum Download (PDF)

 

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PI und MI-Heizleitungen

Die Heizelemente bestehen aus einem oder mehreren Drähten aus Kupfer
oder verschiedenen Legierungen, die Ihren Widerstand temperaturabhängig
nur gering verändern (jedoch nicht vernachlässigbar bei Aufheizprozessen
und Temperaturen >100°C!).

PI-Heizleitungen gibt es als Parallel-Heizbänder und als Einader-Heizleitungen.

MI-Heizleitungen gibt als Einader- und Zweiader-Heizleitungen.

PI-Parallel-Heizbänder

Der Heizleiter (Draht) kontaktiert abwechselnd die beiden Außenleiter
im Abstand von 1 Meter.
Die Leistungen der Heizbänder sind 10 / 20 / 30 Watt/m

PI-Heizleitung

Der Heizleiter (Draht) muss abhängig von der Aufgabe, der Spannung und der Länge berechnet und ein entsprechender Widerstandswert ausgewählt werden.
Das Ohm'sche Gesetz und die maximalen Leistungsdaten der Heizleitung sind für die Auswahl maßgebend.
Der Außenmantel der Heizleitungen besteht aus einem PTFE-Material, das ausgeschaltet bis zu 260°C und kurzzeitig sogar 300°C aushält.

MI-Heizleitung 2-Ader

Der Heizleiter (Draht) muss abhängig von der Aufgabe, der Spannung und der Länge berechnet und ein entsprechender Widerstandswert ausgewählt werden.
Das Ohm'sche Gesetz und die maximalen Leistungsdaten der Heizleitung sind für die Auswahl maßgebend.
Der Außenmantel ist aus 825-Legierung (Alloy).
Die 2-Ader-Heizleitung ist für die Spannungsebenen 300V und 600V verfügbar.

MI-Heizleitung 1-Ader

Der Heizleiter (Draht) muss abhängig von der Aufgabe, der Spannung und der Länge berechnet und ein entsprechender Widerstandswert ausgewählt werden.
Das Ohm'sche Gesetz und die maximalen Leistungsdaten der Heizleitung sind für die Auswahl maßgebend.
Der Außenmantel kann aus verschiedenen Metallen oder Legierungen sein, je nach Anwendung:
Kupfermantel mit FEP-Außenummantelung
Kupfermantel blank
Kupfermantel mit HDPE-Außenummantelung
Kupfernickelmantel
Edelstahlmantel
Legierung-825-Mantel
Inconelmantel
Die Heizleitungen sind für die Spannungsebene 300/500V verfügbar
 

Weitere Informationen PI-Parallelheizleiter zum Download (PDF)

Weitere Informationen PI-Einaderheizleiter zum Download (PDF)

Weitere Informationen MI-Heizleiter zum Download (PDF)

 

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