Technologie

Funktionsbeschreibung der Sensorleitungen


            TraceTek

 

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"Goldene Regeln" für die Projektplanung:

1. Sensorleitungen MÜSSEN IMMER zugänglich und einfach demontierbar / austauschbar sein.
15 m Sensorleitung sollten in 15 Minuten gewechselt werden können.
Sensorleitungen verschmutzen im Laufe der Zeit. In Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit
können dadurch Fehlalarme ausgelöst werden. Auch nach einer Leckage kann es sein, dass
die Sensorleitungen über eine größere Länge, als nur direkt an der Schadstelle, verschmutzt
sind. Sie müssen vor erneuter Inbetriebnahme nach der Schadensbehebung gereinigt werden.

2. Die Planung und Ausführung mit Standardlängen gemäß Lieferprogramm ist zu bevorzugen.
Schnellere Lieferfähigkeit und Austauschbarkeit.

3. Die Sensorleitungen dürfen nicht mit Klebeband befestigt werden.
Klebstoffe sind teilweise hygroskopisch (nehmen Luftfeuchtigkeit auf).
Außerdem sind die Sensorleitungen - je nach Ausführung eines Klebebandes - an
diesen Stellen von einer eventuellen Leckage "abgeschirmt".
Eine alternative stellen Klettbänder mit Mindestbreiten dar.

4. Die Entstehung von Kondenswasser muss ausgeschlossen sein.
Die Sensorleitungen unterscheiden nicht zwischen problemlosem
Kondensat, oder realer Leckage, sondern reagieren einfach auf
das Vorhandensein einer leitfähigen Flüssigkeit.

5. Alle Bautätigkeiten müssen vor der Installation der Sensorleitungen abgeschlossen sein.
Es handelt sich nicht um Kabel, oder Leitungen, die eine relativ hohe mechanische Festigkeit haben,
oder begangen werden dürfen, sondern um SENSOREN,
die sehr empfindlich auf mechanische Belastungen reagieren.

6. Öffnungen, durch die Wasser in den zu überwachenden Bereich eindringen können,
z.B. Schächte / Risse etc., müssen vor Installation der Sensorleitungen abgedichtet sein.

7. Der Verlegebereich und angrenzend mehrere Meter müssen sauber (staubfrei) und trocken sein.

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TT-1000 und TT-3000
(leitfähige Flüssigkeiten)

              

Die beiden Sensoradern (schwarz) sind elektrisch leitfähig beschichtet
(und dadurch auch zusätzlich korrosionsbeständig),
die Rückführungsadern (rot und gelb) sind isoliert.

Wenn eine leitfähige Flüssigkeit einen Kurzschluss zwischen den beiden schwarzen Adern verursacht, verändert sich der Widerstand und der Strom innerhalb des Gesamtsystems.

Die rote Ader überwacht das System dauernd auf Funktion und Unterbrechungsfreiheit, die gelbe Ader führt im Fehlerfall (Leckage) das Signal zur Auswerteeinheit zurück.

TT1100-OHP

Grundsätzlich gleiche Funktion wie TT-1000 und TT-3000. Bei dieser neuen Sensorleitung wird die leitfähige Flüssigkeit durch das absorptionsfähige Synthetikfasergeflecht an die Sensoradern geführt.

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TT-5000 und TT-5001
(nicht leitfähige Flüssigkeiten, Kohlenwasserstoffe und Lösungsmittel)

Die Grundfunktion der schwarzen, roten und gelben Adern entspricht der vorgenannten Beschreibung. Da aber die zu detektierende Flüssigkeit definitiv nicht leitfähig ist und eine eventuell ebenfalls vorhandene leitfähige Flüssigkeit (z.B. Wasser) keinen Fehlalarm auslösen soll, ist die Sensorleitung mit einem speziellen Schlauch (innen leitfähig beschichtet und wasserdicht) und Kunststoffgewebe zusätzlich umhüllt.

Bei Kontaminierung des Schlauches mit der zu detektierenden Flüssigkeit reagiert dieser mit Aufquellen. Da das umhüllende Kunststoffgewebe eine Ausdehnung nach außen verhindert, quillt der Schlauch Richtung der Sensoradern. Die leitfähige Innenbeschichtung erzeugt einen Kurzschluss an den schwarzen Sensoradern, welcher über die gelbe Signalleitung an die Auswerteeinheit zurück geführt wird.